Einsatz 87

Am 17.05.2017 wurde die Feuerwehr gegen 14.10 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz an das Eissport- und Ballspielzentrum an die Magdeburger Straße gerufen. Bei Wartungsarbeiten stellten Techniker austretendes Kühlmittel (Ammoniak) in einem Nebengebäude fest. Sie bemerkten rechtzeitig das Leck und konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Weitere 20 Personen konnten die Sporthalle unbeschadet räumen. Die Feuerwehr mit ca. 60 Einsatzkräften an. Ein Dekontaminationsplatz aufgebaut. Trupps in Chemikalienschutzanzügen (CSA) betraten den Gefahrenbereich um den Ammoniakaustritt zu stoppen. Anwohner der Umgebung wurden aufgefordert, die Fenster und Türen vorsorglich zu schließen. Jedoch bestand keine Gefahr für die Gesundheit. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr (Wachen Übgiau, Löbtau und Striesen), die Freiwilligen Feuerwehren Gorbitz und Langebrück, der Rettungsdienst sowie der Leitende Notarzt.

Quelle:Halkasch/Lausitznews

 

Einsatz 95

Die Dresdner Feuerwehr hat am Mittwoch im Freibad Cotta den Ernstfall geprobt. Ein technischer Defekt an der Anlage im Hebbelbad wurde am Mittwochvormittag simuliert: Chlorgas tritt aus, nachdem zwei Mitarbeiter Gasflaschen gewechselt haben, so das Szenario. 50 Feuerwehrleute rückten kurz vor 09:00 Uhr an und übten Abläufe und die Rettung der beiden Techniker. Geprobt wurde, dass die Menschen schnell gerettet werden und das Gasleck schnell geschlossen wird, sagte Feuerwehrsprecher Ralf Schröder auf Anfrage. Zudem wurden anschließend Messungen durchgeführt. Gut zwei Stunden lang war die Feuerwehr für die Übung im Einsatz.

Quelle: Radio Dresden

 

Einsatz 113

Gegen 7.45 Uhr kam es auf der Tharandter Straße zu einem Verkehrsunfall. Die Fahrerin eines PKW Suzuki Ignis war in stadtwärtiger Richtung unterwegs. In Höhe der Frankenbergstraße verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen. Der Suzuki fällte einen Baum, prallte gegen ein Verkehrsschild und kippte um. Vermutlich hatte die Suzukifahrerin gesundheitliche Probleme bekommen und war deshalb ins Schleudern gekommen. Sie verletzte sich bei dem Unfall und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr beseitigte den Baum, nahm die ausgetretenen Betriebsstoffe auf und reinigte die Fahrbahn. Wegen des Unfalls wurde der Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Quelle: Halkasch

 

Einsatz 118/119

Zu 62 Einsätzen musste die Dresdner Feuerwehr am Abend ausrücken und abgerissene Äste bergen, umgestürzte oder beschädigte Bäume sichern. Ein halber Baum krachte auf das Dach des Blockheizkraftwerks an der Stechgrundstraße, Weißer Hirsch, das den gesamten Lahmann-Park versorgt. Auf der Grunaer Straße 5 lösten sich Dachteile und drohten auf die Straße zu stürzen. Im gesamten Stadtbereich wurden mehrere Pkw und ein Wohnwagen beschädigt.Zu sehr schlimmen Schäden kam es laut Aussage der Feuerwehr in Dresden nicht. Insgesamt gingen in der Leitstelle Dresden, die auch die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge abdeckt, zwischen 16 und 20 Uhr 347 Notrufe ein, teilte die Feuerwehr am Freitagvormittag mit.

Quelle: DNN/Kunaht

 

Einsatz 122

Eine Panne bei Bauarbeiten in Dresden-Cotta hat am Dienstagabend für eine sieben Meter hohe Wasserfontäne gesorgt. Wie ein Feuerwehrsprecher auf unsere Anfrage mitteilte, war an der Baustelle an der Lübecker Straße am Abend eine Baustellenwasserversorung mit einem Hydranten unsachgemäß verwendet worden, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Laut Drewag wurde ein Standrohr für Bauwasser von einem Unterflurhydranten abgeschraubt. Allerdings wurde der Hydrant vorher nicht geschlossen. Daraufhin gab es eine kostenlose Dusche, bis zu sieben Meter sprudelte das Wasser in die Höhe und flutete die Straße.Die DREWAG musste eine Ringleitung von mehreren Seiten abschieben, um das Wasser zu stoppen. Der Hydrant wurde geschlossen, teilte eine DREWAG-Sprecherin mit. Anschließend beräumte die Feuerwehr die Straße von Steinen und Schotter. Die Einsatzkräfte waren vor Ort etwa eine Stunde beschäftigt. Größere Schäden seien nicht entstanden, hieß es.

Quelle: Radio Dresden

 

Einsatz 131

Ein Wasserrohrbruch legt seit der Nacht zum Dienstag die Kesselsdorfer Straße in Dresden-Cotta lahm. Weil die Fahrbahn unterspült wurde, musste die Kesselsdorfer zwischen Kaufbacher Straße und Hilbertstraße voll gesperrt werden. Kraftverkehr und DVB müssen Umleitung fahren.

Quelle: Radio Dresden

 

Einsatz 134

   

   

Am späten Abend des 12.07.2017 sorgte das stürmische Wetter für einige Feuerwehreinsätze. Auf der Leßkestraße kippten Teile eines Baumes auf die Fahrbahn und beschädigten einen parkenden PKW leicht. Die Freiwillige Feuerwehr Gorbitz beseitigte die Äste und beräumte die Straße.

Quelle: Halkasch

 

Einsatz 143

 

Am 24.07.2017 kam es gegen 10.25 Uhr auf Kreuzung Altfrankener Straße / Dölzschener Straße zu einem Verkehrsunfall. Die Fahrerin (81) eines PKW VW Golf befuhr die Dölzschener Straße in stadtwärtiger Richtung. An der Einmündung Altfrankener Straße verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen einen parkenden Audi A5 und gegen eine Mauer. Die 81jährige zog sich Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Laut ihren Angaben gab es am Golf ein technisches Problem. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Quelle: Halkasch

 

Einsatz 149

 

Zu einer starken Rauchentwicklung wurde die Dresdner Feuerwehr gegen 18.00 Uhr in eine Gartenanlage auf der Dölzschener Straße gerufen. Die Kameraden des Löschzuges der Wache Löbtau und der Stadtteilfeuerwehr Gorbitz stellten bei ihrem Eintreffen fest, dass eine zirka 2,50 m hohe, 1 m tiefe und 20 m breite Hecke in Vollbrand gestanden hatte. Durch den Brand der Hecke wurden zwei Gartenlauben in Mitleidenschaft gezogen. Auf Grund dessen dass einige Gartenbesitzer das Feuer mit mehreren Gartenschläuchen bekämpften, war beim Eintreffen der Feuerwehr ein Großteil des Brandes gelöscht und ein weiteres Ausbreiten konnte somit verhindert werden. Weil der Verdacht bestand, dass das Feuer durch eine stark angesengte Holzwand in der Lauben gekrochen war, musste die gewaltsam geöffnet werden. Es erfolgte eine Untersuchung mittels Wärmebildkamera und der Verdacht bestätigte sich. Die lokalisierten Glutnester konnten somit zügig abgelöscht werden. Trotz der starken Rauchentwicklung verletzte sich keine der in der Gartensparte anwesenden Personen

Quelle: Halkasch/Feuerwehr Dresden

 

Einsatz 167

Ameisen haben in Gorbitz einen Feuerwehreinsatz verursacht. Die Kameraden waren am Sonntagmorgen in Gorbitz angerückt. In einem Gebäude auf dem Leutewitzer Ring hatte die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen. Vor Ort folgte dann schnell die Entwarnung - Ameisen gingen im Bereich um den Brandmelder auf und ab. Dadurch hatten sie den Alarm ausgelöst. Da es sich nicht um einen Brand handelte, konnte die Feuerwehr schnell wieder abrücken. Im Einsatz befand sich der Löschzug der Feuerwehr Löbtau und die Stadtteilfeuerwehr Gorbitz

Quelle: Radio Dresden

 

Einsatz 198-201

 

 

Erst leuchtete der Regenbogen, dann peitschte der Regen über Straßen und Plätze. Kurz und kräftig tobte sich Sturmtief Xavier am Donnerstagnachmittag über Dresden aus. Schnell waren in der Stadt die ersten Feuerwehren zu hören. Die Dresdner Verkehrsbetriebe meldeten zunächst einzelne umgestürzte Bäume auf der Ludwig-Hartmann-Straße in Blasewitz, am Nürnberger Platz in der Südvorstadt, dem Moritzburger Weg in Hellerau und an der Maxim-Gorki-Straße in Trachenberge. Auch Autofähre und Seilbahn wurden vorübergehend aus dem Rennen genommen. Bis zum späten Abend waren die meisten Schäden wieder repariert. Ein Feuerwehrsprecher sprach von knapp 60 Einsätzen – Bäume auf Straßen, Ober- und Telefonleitungen im ganzen Stadtgebiet. Eine Autofahrerin wurde auf dem Nürnberger Platz leicht verletzt als eine etwa 20 Meter hohe Eiche durch Sturmböen auf die Oberleitung der Straßenbahn und vorbeifahrende Fahrzeuge fiel.Auf der Ludwig-Hartmann-Straße stürzte eine Fichte nur wenige Meter vor einer fahrenden Straßenbahn um. Dabei wurde die Oberleitung der Straßenbahn zerstört. Mit Hilfe einer Kettensäge und des Krans der Feuerwehr konnte der Baum beseitigt werden. Eine quer über der Korolenkostraße liegende Kiefer beschädigte mehrere Häuser und Straßenlaternen sowie Büsche und Gartenzäune. Auch auf der Leipziger Straße wurden durch eine umgestürzte Kastanie die Fassade und die Balkone eines Wohnhauses beschädigt. Es wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 95 km/h gemessen.

Quelle: SZ Dresden,Halkasch

 

Einsatz 212-223

   

   

Es war ein Herbststurm mit kurzer Ansage – in den frühen Sonntagmorgenstunden sorgte „Herwart“ für Chaos auf den Straßen – und in den Leitstellen von Feuerwehr und Polizei. Heftige Orkanböen tobten bis in die Mittagstunden durch die Stadt. Bäume krachten in Oberleitungen und auf Straßen, Bauzäune und Schilder fielen um, an Baustellen flog das Material durch die Gegend und gefährdete Passanten. Zwei Menschen wurden verletzt.Die Disponenten in der integrierten Großleitstelle der Feuerwehr in Übigau – sie sind neben Dresden für die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge verantwortlich – haben es schnell mitbekommen, dass der Sturm sie dieses Mal mehr fordert als „Xavier“ vor drei Wochen. „Wir haben Alarm ausgelöst und mehr Personal angefordert“, sagte Feuerwehrsprecher Ralf Schröder am Abend.Während normalerweise an einem Sonntag zehn Männer und Frauen die Einsätze disponieren, waren es nun bis zu 25. Dennoch konnten sie nicht verhindern, dass Menschen am 112-Notruf teilweise sehr lange warten mussten, ehe sie einem Disponenten melden konnten, was passiert war. Mehr als 1 000 Notrufe gingen ein, verteilt im gesamten Gebiet zwischen Riesa und Bad Schandau. 280 Einsätze zählte Schröder in Dresden – vorerst. Zum Vergleich: Bei „Xavier“ waren es 60. An der Waltherstraße hat „Herwart“ das Wellblechdach eines leerstehenden Gebäudes abgedeckt. Bis zum Abend waren die Einsatzkräfte dort beschäftigt. In der Lennéstraße hat der Sturm Baustellenmaterial abgedeckt. Auch dort musste die Polizei die Straße für mehrere Stunden sperren. Alle fünf Wachen der Berufsfeuerwehr und alle 21 Stadtteilwehren rückten aus. Straßenbahnen fielen aus, Straßen wurden voll gesperrt, die Motorsägen knarrten, um entwurzelte Bäume zu zerlegen und andere Gefahrenstellen zu entschärfen. Schröder: „Es hat uns richtig erwischt!“Auch bei der Dresdner Polizeidirektion häuften sich die Notrufe, weil die Menschen bei der 112 nicht durchgekommen sind. 234 Einsätze registrierte die Polizei bis zum Nachmittag. Zwei Fahrradfahrer wurden verletzt. Ein Mann wurde in der Stetzscher Straße von Ästen am Kopf getroffen und mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Eine Radlerin, die in der St. Petersburger Straße von eine Böe erfasst wurde, stürzte ebenfalls.

Quelle: SZ Dresden,Lausitznews,FFW Weissig, Albinus

 

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